Sonntag, 19. März 2017

Neue Beete braucht der Garten



 

Der Frühling ist da und nun gehts an die Umsetzung unserer Pläne, die wir im Winter geschmiedet haben.
Ein neues Beet muss unbedingt gemacht werden, damit wir noch mehr unterschiedliche Gemüsesorten anbauen können. Da in unserem Garten kein besonders guter Boden ist (sehr steinig und daher auch trocken), wollten wir unbedingt wieder ein Hochbeet anlegen. Ich finde die angebotenen Hochbeete im Baumarkt oder in Gärtnereien recht teuer und aus diesem Grund wollten wir es selbst bauen. Beim Stöbern im Internet bin ich allerdings auf gebrauchte Transportkisten aus Holz gestoßen, die günstig abgegeben wurden.... und schwups - wurde der Plan geändert und wir hatten 4 dieser Kisten im Garten stehen



Die Abmessungen einer solchen Kiste sind : Länge 120cm, Breite 80cm und Höhe 55cm
Das ist zwar etwas niedriger, als unsere anderen Hochbeete, aber stört nicht weiter.

Da ich aufgrund meiner Beinverletzung noch eingeschränkt war, bestand meine Aufgabe hauptsächlich aus Zusehen, Fotografieren, Filmen oder "gute Ratschläge geben".
Zu Beginn musste mal überlegt werden wo und in welcher Form die neuen Beete aufgestellt werden und danach ging es los. Die Beete sollen möglichst eben stehen, daher war es nötig, dass mein Mann ein wenig Erde aufschüttet, damit sie gerade stehen.
Wir haben die Beete so aufgestellt, dass man durch eine kleine Öffnung leicht zu jedem Beet kann und so auch nicht viel Gartenfläche verlorengeht.




Bevor wir (oder besser gesagt mein Gartenhelfer) mit dem Befüllen beginnen konnte, mussten die Kisten noch mit Vlies ausgekleidet werden. Dadurch wird das Holz ein wenig vor Feuchtigkeit geschützt. 


Auf unserem Komposthaufen haben wir schon seit dem Herbst Äste gesammelt, die nun als unterste Schicht in das Beet gefüllt wurden. 









Danach folgt eine Schicht mit Laub und Grasschnitt.


Und vom Kompost hatten wir schon genug Material, das dann in die Beete gefüllt werden konnte - nun haben wir 2 leere Komposter.


Zuletzt wurden die Beete noch mit zugekaufter Erde aufgefüllt.


Damit das Holz durch Regen und Sonne nicht zu schnell verwittert, haben wir uns entschieden, es mit Leinöl einzulassen. Das Öl ist eine sehr gute Alternative zu Farben oder Lack, die eventuell Giftstoffe an die Erde oder Pflanzen abgeben könnten.


Das Holz wird durch das Einölen ein wenig dünkler. 



Da sich die Erde noch ein wenig absenken wird, bis wir mit dem Anpflanzen beginnen, wird es nötig sein, in einigen Wochen nochmals Erde nachzufüllen.
Aber dann können schon viele kleine Setzlinge in unseren neuen Beeten ihre Wurzeln ausbreiten und uns im Sommer mit herrlichen Früchten erfreuen.

Bis dahin gibt es aber noch eine Menge anderer Dinge im Garten zu tun, wovon ich euch berichten kann...

Auch vom Aufbau der neuen Beete gibt es ein Video für euch:






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Montag, 13. März 2017

Ein frühlingshaftes Rezept - vegane Bärlauchcremesuppe

Der Frühling zieht ins Land und überall sind schon Frühlingsblumen zu sehen.
Auch im Wald beginnt es nun zu sprießen und wachsen. Bei einem Spaziergang haben wir die ersten Leberblümchen entdeckt.


Aber auch der Bärlauch sprießt schon fleißig und es duftet zart nach Knoblauch. Bald schon wird ein richtiger grüner Blätterteppich sich in unseren Wäldern ausbreiten. Man findet ihn dort, wo die Böden feucht sind - also entweder in Augebieten oder feuchten Laubwäldern.

Zu dieser Jahreszeit haben wir immer ein Stoffsäckchen dabei, damit wir ein wenig Bärlauch einsammeln können...




Angeblich haben früher die Bären nach dem Winterschlaf den Bärlauch als erste Nahrung zu sich genommen und deshalb soll er so heißen.
Für uns Menschen enthält der Bärlauch neben dem wichtigen Vitamin C auch noch Mineralstoffe wie zum Beispiel Eisen oder Magnesium und ätherische Öle. 
Ich mag sein Aroma und nutze ihn im Frühling gerne in der Küche. Ob im Spinat oder Pesto, Bärlauch schmeckt das ganze Jahr über. Deshalb koche ich zum Beispiel jedes Jahr eine große Menge Bärlauchsuppe, um sie portionsweise einzufrieren. So können wir uns auch im Sommer noch an ihr erfreuen (falls sie nicht schon früher aufgegessen ist).

Heute möchte ich euch mein Rezept für die Bärlauchcremesuppe vorstellen - vielleicht hat ja jemand Lust und Laune, auch eine Frühlingssuppe zu kochen.
Zuvor aber noch eine Warnung: Bitte nur Bärlauchblätter sammeln, wenn ihr euch sicher seid, dass es keine andere Pflanze ist! Schon oft wurden die Blätter des giftigen Maiglöckchens, der Herbstzeitlose oder des Aronstabes mit Bärlauch verwechselt. Also immer auch die "Riechprobe" machen, ob es sich wirklich um Bärlauch handelt...
Allen, die sich unsicher sind, empfehle ich, die Blätter im Geschäft oder am Markt zu kaufen. 

Aber nun zum Rezept:



Das sind mal die Zutaten für das Süppchen. 
... und so wirds gemacht:

Die Gemüsesuppe aufkochen und die Kartoffeln würfelig schneiden.
Die Kartoffelstücke in die Suppe geben und darin weichkochen.


Während die Kartoffeln in der Suppe kochen, wird die Zwiebel geschnitten und dann in einer kleinen Pfanne...
... im Öl glasig anschwitzen. Danach werden auch die Zwiebelstücke in die Suppe gegeben.


Auch der Bärlauch wird in kleine Stücke geschnitten und danach in den Topf gegeben. Alles kurz aufkochen lassen und dann auf Stufe 1 oder 2 drehen.


Mit dem Pürierstab wird die Suppe cremig gerührt und dann mit Pfeffer und Muskat abgeschmeckt. Wer möchte, kann auch noch Salz hinzufügen.
Mit Sojasahne kann die Suppe nun noch verfeinert werden - ich finde sie aber auch ohne sehr cremig und fein im Geschmack.

Mit Croutons aus dunklem Brot oder Backerbsen schmeckt die Bärlauchcremesuppe besonders gut!



Mahlzeit!


Falls ihr gerne Videos zum Nachkochen habt - hier ist es zu finden:



Da wir Bärlauch sehr gerne essen, wird es hier sicher auch noch das eine oder andere Rezept zum Nachkochen geben.

Ich wünsche euch ein gutes Gelingen!

Eure Marie


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Dienstag, 7. März 2017

Waschen mit Efeu - ein Test

Ja, ihr habt richtig gelesen... Wäsche waschen mit Efeu!



Ich habe mich in den letzten Monaten immer wieder mit umweltfreundlichen Kosmetikartikel, aber auch Putzmitteln beschäftigt. Dabei bin ich dann auf das Waschen mit Waschnüssen gekommen und muss sagen, meine anfängliche Skepsis musste weichen. Die Wäsche duftet zwar nicht nach Blumen, wie nach einem Waschgang mit Flüssigwaschmittel, doch sie ist sauber und riecht neutral. Während meiner Suche nach alternativen Waschmitteln, bin ich auch über Beiträge gestolpert, wo von Waschen mit Efeu die Rede war.

Tja... warum eigentlich nicht? Waschnüsse müssen importiert werden und dies wäre doch eine Möglichkeit, die Wäsche fast zum Nulltarif zu waschen, oder?
Die erste Frage, die ich mir stellte, war: Wie kann das funktionieren?
In Efeublättern sind Stoffe enthalten, welche die Oberflächenspannung der Wäsche so weit senken, dass das Wasser (in diesem Fall Efeuwasser) den Schmutz aus der Wäsche waschen kann. Dieser Stoff heißt Saponin und ist in einigen Pflanzen enthalten. Unter anderen auch in den Waschnüssen. Saponine sorgen auch dafür, dass beim Schütteln mit Wasser Schaum entsteht.
Bleichmittel oder Wasserenthärter sind im Efeu natürlich nicht enthalten. Falls das Wasser sehr hart ist, kann man aber Essig benutzen. Bei stark verschmutzter Wäsche kann auch ein Esslöffel Waschsoda hinzugegeben werden.

Ok, das war mal die Theorie... aber! verfärbt sich meine Wäsche nicht grün durch die Efeublätter?! Das wäre ein Waschergebnis, das sich niemand wünscht, oder?

Also habe ich beschlossen, einen Versuch mit alter Wäsche zu machen, um diese Frage zu klären.

Im Garten haben wir ein wenig Efeu, das ich immer wieder einkürze, da es sonst alle Pflanzen in meinem Vorgarten überwuchert. Also konnte ich gleich loslegen:




Laut meinen Recherchen benötigt man mindestens 10 Efeublätter für einen Waschgang. Da einige Blätter recht klein waren, habe ich 15 Blätter gepflückt, den Stängel entfernt und sie kurz abgespült (ich will ja nicht zusätzlich Erde oder Staub in die Maschine geben).
Danach habe ich die Blätter in kleinere Stücke gerissen und in ein kleines Wäschenetz gegeben.



Man kann die Blätter auch in einen alten Socken füllen und diesen zubinden. Es ist aber wichtig, dass alles gut verschlossen ist, wenn man die Blattstücke nicht in der Maschinentrommel verteilt haben will.














Für meinen Test habe ich ein altes Handtuch mit Flecken versehen: Öl, Erde, Gras und Tomatenpesto. 
Mal sehen, ob die auch mit Efeu verschwinden...







Ich habe ein Programm gewählt, welches ich sehr oft verwende - somit weiß ich nach dem Test, ob die Efeublätter in meinem "Waschalltag" auch Verwendung finden können.







.... und dann hat es einfach mal "bitte warten" geheißen...
Ein wenig Schaum konnte ich beim Zusehen ausmachen, doch es war weniger, als ich vom Flüssigwaschmittel gewohnt bin. 
Beim Waschen mit Waschnüssen hat sich allerdings auch weniger Schaum gebildet.









Nach dem Waschen waren die Blätter immer noch grün... 






















... und die Wäsche sauber! Wie schon nach dem Waschen mit Waschnüssen allerdings ohne Industrieduft, aber Wäsche muss ja nur sauber sein. Die Wäsche riecht einfach angenehm sauber.


Und was ist nun aus den Flecken geworden?




Alle nicht mehr zu sehen. 
Ich vermute einen dünkleren Schatten, wo der Tomatenpestofleck war, doch wenn man Tomatenpesto in seine Kleidung gerieben hat, muss man ohnehin noch Waschsoda hinzugeben, oder den Fleck vorbehandeln.







Mein Fazit:

Ich werde sicher wieder mit Efeu meine Wäsche waschen, da es nicht nur preisgünstiger, sondern auch umweltschonender ist als Waschmittel aus dem Supermarkt. 
Ob sich Efeu auf helle bzw. weiße Wäsche negativ auswirkt, weiß ich noch nicht. Ich habe lediglich gelesen, dass man dafür eher geschälte Kastanien benutzen sollte. Das muss ich aber erst ausprobieren - und der Test wird vermutlich erst im Herbst stattfinden können...

Der kleine Waschtest kann von euch auf YouTube angesehen werden:



Ich wünsche euch viel Erfolg beim Ausprobieren

eure Marie




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... wieder Erde an den Fingern

... habe ich nach dem Pikieren und Umsetzen der ersten kleinen Pflänzchen.
Ja, es ist in der letzen Zeit sehr viel bei uns gewachsen!



Weil die kleinen Pflänzchen ein sehr hohes Tempo an den Tag legen, ist es nun aber an der Zeit, sie voneinander zu trennen, damit sie sich in Zukunft nicht gegenseitig beim Wachsen behindern.


Zuerst muss das Pflänzchen vorsichtig aus der Erde gehoben werden. Dazu benutze ich den Stiel eines Löffels oder aber auch einen dünnen Stab. Es ist wichtig, neben der Pflanze in die lockere Erde zu fahren, damit die noch zarte, kleine Wurzel nicht verletzt wird. Dann kann der Setzling aus der Erde genommen werden (wichtig ist, die kleinen Blätter nicht zu berühren und den Stängel nur sanft anzufassen, um nichts zu verletzen) und...
... im neuen, größeren Topf in die Erde gepflanzt werden. Beim Umsetzen ist in den Gefäßen keine Anzuchterde mehr, weil die kleinen Pflänzchen schon etwas mehr Nährstoffe benötigen. Ich mische die Anzuchterde mit Gartenerde im Verhältnis 50:50.


Dann sind die kleinen Feunde gut eingebettet und nach dem Festdrücken der Erde können sie schon in Ruhe weiterwachsen.



Nun brauchen die Kleinen wieder Licht, Wasser und Wärme, dann werden sie bald noch größer und können entweder ins Freie übersiedeln oder ziehen nochmal in einen größeren Topf um.





Momentan wachsen bei mir:
Petersilie, Basilikum, Andenbeeren (Physalis), Bohnenkraut, Chili, Paprika, Tomaten, Brokkoli, Sellerie, Kohlrabi, Melanzani und Salat. 
Ja, normaler Weise setzt man erst um, wenn das erste Blattpaar der Pflänzchen hervorkommt, doch diesmal sind sie so rasch hochgeschossen, dass es schon früher nötig war. Daher sind die Kleinen auch etwas tiefer eingesetzt worden - so bilden sich mehr Wurzeln und die Pflanze kann sich festigen. Ich hoffe es hat funktioniert - das werden wir in den nächsten Wochen noch sehen.
Aber schon bald werden die nächsten Samen in der Erde landen...

Ich hoffe, es wächst und gedeiht auch bei euch schon einiges,
eure Marie


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Sonntag, 26. Februar 2017

Erste Gartenarbeit

Viel gibt es noch nicht zu tun im Garten, doch unsere Obstbäumchen rufen schon laut nach der Schere.
Der Weichselbaum ist nun 5 Jahre alt. Wir haben uns damals für einen Baum entschieden, der nicht so schnell wächst und kleiner bleibt, da ja unser Gärtchen für große Bäume nicht geschaffen ist. In diesen ersten Jahren haben wir den Baum nie geschnitten, da seine Krone eigentlich sehr stabil blieb. 
Erst im Herbst, als wir weitere Obstsäulen kauften, haben wir beim Gärtner eine kurze Einschulung bekommen, wie die Bäume zu schneiden sind. 
Da es der Weichselbaum ohnehin vorgezogen hat, halbwegs "in Form" zu wachsen, haben wir uns entschieden, jetzt im Winter, nur einige Äste zu entfernen, die sich kreuzen oder aneinander reiben. Vielleicht ist das nicht unbedingt richtig, doch der Baum trägt gut und deshalb sehen wir keinen Grund, viel mehr wegzuschneiden.



So sieht unser Bäumchen nun aus und wir hoffen auf eine gute Ernte!

Unser Säulenapfelbaum hat auch einen Schnitt nötig, weil sich zu lange Seitentriebe gebildet haben. Wir haben ihn schon etwas "verwachsen" gekauft - er hatte immer schon 2 "Spitzen". Aber nun beginnt er, immer mehr in die Breite zu wachsen, was beim Säulenbaum nicht erwünscht ist. Also muss wieder die Gartenschere herhalten und die Seitentriebe einkürzen. Dabei ist darauf zu achten, dass vor einem "Auge" (Blütenknospe an den Trieben) geschnitten wird, die nach oben zeigt. Die Seitentriebe werden auf eine Länge von ca. 20 cm zurückgeschnitten. 



Das ist unser Säulenbäumchen vor dem Schnitt. Man sieht deutlich die schon sehr langen Seitentriebe an den "Zwillingsstämmen" (die wir einfach so belassen werden, obwohl man auch den 2. Haupttrieb einfach unten abschneiden könnte... mal sehen, wie er sich in diesem Jahr entwickelt... momentan ist er eben ein "Apfelzwillingsbaum").



... und hier sind die Seitentriebe schon eingekürzt. 




Nach dem Schnitt kommt noch ein "Wundbalsam" auf die größren Schnittstellen, damit der Baum nicht von Schädlingen oder Pilzen befallen wird.



Nach diesem Schnitt darf die Gartenwelt wieder weiterruhen.... die kurze Unterbrechung war nur nötig, weil die Bäume noch vor der Blüte geschnitten werden mussten, damit sie ihre gesamte Energie im Frühling in die verbliebenen Knospen schicken können. Wenn der Schnitt nach den Mondphasen geschehen soll, so ist darauf zuachten, dass er bei abnehmendem Mond gemacht wird. 

Für alle, die gerne an der Gartenarbeit ein wenig teilhaben wollen, habe ich ein kurzes Video auf YouTube hochgeladen:




Ich wünsche euch auch viel Spaß bei den ersten Gartenarbeiten im Sonnenschein,
eure Marie




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Mittwoch, 22. Februar 2017

Winterzeit ist Sprossenzeit!

Gerade erst habe ich das erste Schneeglöckchen im Garten erblick und freue mich auf den Frühling. Doch es wird noch eine Weile dauern, bis die ersten selbst geernteten Radieschen oder Salatblätter vom Garten in die Küche wandern können.
Deshalb habe ich in diesem Jahr erstmals Sprossen gezogen, die dann Salate oder Brote mit Aufstrich mit ihrem frischen Aroma verfeinern.
Zu Beginn dachte ich, dass es sehr aufwändig ist, Sprossen selbst zu ziehen, aber ich musste feststelle: es ist wirklich einfach!
Zum Ausprobieren habe ich mir ein günstiges Set im Supermarkt gekauft.


Anders als die Sets, welche ich bisher gesehen habe, ist es nur eine Schale mit einem Siebartigem Einsatz. 


Und dann habe ich mich noch mit verschiedenen Sprossensamen eingedeckt. 
.... ja und los gehts! Eigentlich ist alles ganz einfach - nur einen Esslöffel der Samen auf dem Gitter verteilen...
... und Wasser in die Schale füllen. Das Wasser sollte nur bis zum Gitter reichen. Die Samen liegen also nicht im Wasser!
Danach hat die Schale ein schönes Plätzchen auf meiner Fensterbank in der Küche bekommen.

... und schon am zweiten Tag platzten die ersten Samen auf und winzige Blätter waren zu erkennen...



... den kleinen Sprossen kann man beim Wachsen fast zusehen, so rasch geht das! Täglich muss allerdings kontrolliert werden, ob das Wasser noch bis zum Gitter reicht. Falls nötig, muss nachgefüllt werden.



An Tag 4 waren die Sprossen teilweise schon grün...



... und am 5. Tag landeten sie dann schon im Salat! 
Ich hatte keine Probleme mit Schimmelbildung und es war wirklich kaum Aufwand. Also bestens geeignet für mein Fensterbrett!
Weil alles so gut funktioniert hat, habe ich jetzt sogar ein zweites Set, damit ich nicht so lange auf Nachschub im Salat warten muss. Denn in den Sprossen stecken je nach Art wichtige Vitamine. So ist in Kresse oder Brokkoli Vitamin C enthalten, während in Linsen oder Radischensprossen vermehrt Vitamine der B-Gruppe enthalten sind.
Einige der Samen haben wir schon ausprobiert - mein Favorit sind die Radieschensprossen. Ein wenig Schärfe im Salat oder auf dem Brot ist sehr erfrischend. Außerdem enthalten Kresse und Radieschen Glucosinolate, die nicht nur für den scharfen Geschmack sorgen, sondern auch antibakteriell wirken und uns somit bei Infektionen (z.B. der Atemwege) helfen. Diese Sprossen sind also wahre Kraftpakete, die uns helfen, gesund zu bleiben, denn die Inhaltsstoffe werden ja nicht durch Kochen oder Garen zerstört.
Die Auswahl an unterschiedlichen Samen ist sehr groß und ich muss mich erst durchprobieren... Ich weiß ja gar nicht, wo ich beginnen soll: Alfalfa, Linsen, Bohnen, Rettich, Brokkoli, Weizen oder doch Zwiebel? Ich bin schon gespannt, ob Radieschen der Favorit bleiben wird....

Ich habe diese Wunderdinger früher immer wieder vorgezogen im Supermarkt gekauft, aber ab sofort gibt es nur noch selbst gezogene Sprossen im Salat!
Aber ich liebe es auch, einfach so im Vorbeigehen mal eine Sprosse herauszuziehen und zu vernaschen.... ich kann euch nur sagen, das ist wunderbar, wenn man mal wieder Heißhunger hat.

Ja dann Mahlzeit, meine Lieben
eure Marie



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